Die vierte mitMenschPreis-Verleihung fand am 11. Oktober 2016 in Berlin statt. Sieger ist das Projekt „Ehrenamt rückwärts“.

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Soziales Zentrum im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Pfullendorf

Eine zentrale Rolle spielt der Integrationsgedanke. Dies zeichnet sich in der Nutzung des Gebäudes ab. Das Projekt entwickelt sich als integrative Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderung.
Das Modellprojekt Soziales Zentrum Dietrich-Bonhoeffer-Haus bietet für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf ambulante und stationäre Wohnmöglichkeiten sowie die Möglichkeit tagesstrukturierende Angebote wahrzunehmen. Unser Ziel ist es in Pfullendorf eine integrative Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderungen zu ermöglichen und Netzwerke zentrumsnah auszubauen. Das Soziale Zentrum Dietrich-Bonhoeffer-Haus soll in der Gemeinde als ein „Haus der offenen Türen“ bekannt sein und erhält aufgrund der durchlässigen Strukturen einen Modellcharakter.

Regionalisierung: Aufbau einer wohnortnahen Angebotsstruktur für Menschen mit Behinderung im Raum Pfullendorf und dem südlichen Landkreis Sigmaringen.
Dezentralisierung: Verlagerung stationärer Plätze vom Hauptstandort Mariaberg in die Region. Beitrag zur Enthospitalisierung. Umzug aus der Komplexeinrichtung in eine dezentrale, gemeindenahe Versorgungsstruktur.
Wohnortnahe Versorgung: Schaffung eines wohnortnahen, differenzierten Wohnangebotes mit durchlässigen Strukturen, so dass individuelle, passgenaue Hilfen ermöglicht werden können.
Selbstbestimmung: Angebot von individuell abgestimmten Wohn- und Lebensformen für Menschen mit Behinderungen sowie das Angebot von Beratung in der Region.
Teilhabe am Leben in der Gemeinde und Integration: Nutzung der in der Gesellschaft üblichen Dienstleistungen zur Organisation und Gestaltung des Alltags und der Freizeit (medizinische Versorgung, Einkaufen, öffentliche Verkehrsmittel, Freibad, Seepark, Minigolfplatz, Bücherei, Gastronomie).
Netzwerk: Es werden vor Ort Netzwerke zu bestehenden Angeboten (Nachbarschaftshilfe, Vereine, Kirchengemeinden, Ferienspaß der Stadt etc.) aufgebaut. Wohnen findet im gesellschaftlich üblichen Wohnumfeld mit Kontaktmöglichkeiten in der Nachbarschaft, in der Kirchengemeinde (Gottesdienste), in der Freizeitgestaltung in Vereinen und mit bürgerschaftlichem Engagement statt.
Integratives Zentrum: Hilfe- und Unterstützungsleistungen wie Beratung/Assistenz und Offene Hilfen. Angebote für Selbsthilfe- und Elterngruppen.

Kontakt:
Mariaberg e.V.
Anita Käppeler
a.kaeppeler@mariaberg.de