Die vierte mitMenschPreis-Verleihung fand am 11. Oktober 2016 in Berlin statt. Sieger ist das Projekt „Ehrenamt rückwärts“.

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Theaterwerkstatt Schönbrunn

Theater

Theater

Die Grundidee zu unserem Theater war, ein Stück zum Thema Inklusion zu machen, dass  für alle Menschen verständlich ist.

Es sollte gemeinsam mit den Teilnehmern der Theaterwerkstatt Schönbrunn, mit ihren Ressourcen und Fähigkeiten, aber auch mit ihren Erfahrungen zum Thema Inklusion ein Theaterstück entstehen.

Ein Theaterstück das aufklärt und erklärt, trotzdem humorvoll aufzeigt was noch getan werden muss, ein Stück das Botschaften enthält ohne moralisch erhobenen Zeigefinger und das Raum lässt für eigene Interpretationen.

Wir haben die Teilnehmer der Theaterwerkstatt befragt: „was versteht ihr unter Inklusion- was ist der Unterschied zwischen Integration und Inklusion- erlebt ihr hier im Franziskus Schönbrunn Inklusion- wie würde für unser Theaterprojekt Inklusion aussehen?“

Die Antwort auf unsere letzte Frage war: „Inklusion wäre, wenn wir auswärts spielen könnten und den Menschen draußen zeigen was wir können.“ Wir machten aus dem Wunsch ein Ziel, nämlich mindestens  2 Auftritte außerhalb der Einrichtung zu geben. (Wir haben 4 Auftritte mit unserem Stück erreicht: Im Juni 2014 an der Fachakademie Guthäusern, im Juli in München bei Generali Versicherungen, im Juli in einem Kindergarten in Dachau und im November bei den Theatertagen in Dachau)

Alle anderen Ideen und Vorschläge, einschließlich unserer eigenen, haben wir versucht in einem Stück zusammen zu fassen und dabei festgestellt, dass Menschen mit geistiger Beeinträchtigung extreme Schwierigkeiten haben Begriffe wie Integration und Inklusion zu verstehen.

Und so wurde unser zweites Hauptanliegen, diese sperrigen Wörter erlebbar und verständlich  zu machen.

Die Begrifflichkeiten Integration und Inklusion sollten für viele Menschen begreifbar gemacht werden. Darüber hinaus wollten wir auch von den eigenen Erfahrungen der Menschen mit geistiger Beeinträchtigung erzählen. Und es war uns wichtig die wechselnden Begriffe in der

Behindertenarbeit im Laufe der letzten Jahrzehnte  zu beleuchten, aber mit einem Augenzwinkern und  Anhand eines realen Bewohnerlebens.

Das Franziskuswerk hat sich auf den Weg begeben um Menschen mit Behinderung Selbstbestimmung und Teilhabe zu ermöglichen. (Vision 2030 mehr Informationen dazu auf unserer Internetseite) Wir haben mit unserem Theater dazu beigetragen:“….. und das Recht von Menschen mit Behinderung auf Bildung…ohne Diskriminierung und auf Grundlage der Chancengleichheit…..“(Art.24).

Kontakt:

Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH
Karin Kemmitzer
karin.kemmitzer@schoenbrunn.de

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