Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) schreibt zum fünften Mal den mitMenschPreis aus. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2018.

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nischen2012


Ökologische Nischen Lachemer Weg

Ökologische Nischen ist ein Projekt in Kooperation SBK gemeinnützige GmbH und der Wohnungsversorgungsbetriebe Stadt Köln.
Übergeordnetes Ziel des Projektes ist, einheimische Natur für Menschen mit und ohne Behinderungen erfahrbar zu machen. Das Projekt soll Informationen bieten, die Anwohner, Nachbarn und Interessierte zum Mitmachen anregen aber auch Raum für Erholung und Muße sein.
Vor gut einem Jahr entstand daher auf dem über 40.000 Quadratmeter großen, öffentlich zugänglichen Gelände am Lachemer Weg ein ökologischer Erlebnispfad, der zudem auch noch barrierefrei ist. Dieser gut strukturierte Erlebnispfad, der von einem Stationsführer mit Behinderung begleitet wird, ermöglicht diese einmaligen ökologischen Nischen zu erkunden, zu erleben und die pädagogischen Aspekte der Anlage kennen zu lernen.
Teilhabe und Inklusion ist ein weiteres, wichtiges Ziel des Projektes. So entstand eine Kooperation mit dem Kölner Imkerverein, der Stadt Köln (Stadtteile: Weidenpesch, Longerich, Bilderstöckchen, Chorweiler), der ev. und kath. Gemeinde usw. Für die Bewohner des Behindertenzentrums sind die angebotenen Führungen eine Möglichkeit, mit anderen Menschen auf Augenhöhe in Kontakt zu treten.
Die ökologischen Nischen sind auch ein Beitrag zum Erhalt der Schöpfung. Lebensräume für viele verschiedene Pflanzen und Tiere werden dadurch in urbaner Umgebung erhalten und neu geschaffen. Viele Pflanzen sind zur Fortpflanzung auf Insekten, insbesondere Bienen, angewiesen. Indem wir diesen ausgesprochen nützlichen Wesen ein Zuhause bieten, wollen wir helfen, dass Köln erblühen kann.
Bis jetzt haben etwa. 21 Schulen und Kindergärten unter einer Anleitung von dem Stationsführer Daniel Klüser (junger Mensch mit mehrfacher Behinderung) die Nischen besucht. Während eines Besuches bietet sich nicht nur ein interessanter Erlebnisgang durch die Natur, sondern viel mehr die erste und wichtige Begegnung mit Menschen mit Behinderung, das gegenseitige Kennenlernen, der erste Baustein für die Akzeptanz, Toleranz und somit für die Inklusion.

Kontakt:
SBK Sozial-Betriebe-Köln Städt. Behindertenzentrum Dr. Dormagen Guffanti
Margarethe Wrzosek
Margarethe.wrzosek@sbk-koeln.de